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Kleinhandel: Niedrige Umsätze drücken die Löhne

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Die Besitzer von kleinen Geschäften haben infolge sinkender Warenumsätze weiterhin wenig Spielraum für Lohnerhöhungen. Im Kleinhandel wird meist nur der Mindestlohn gezahlt, wobei üblicherweise noch Überstunden und Sonntagszuschläge das Einkommen erhöhen. Eine Entscheidung über die Sonntagsöffnungszeiten steht derzeit noch aus. Wenn an Sonntagen nicht mehr gearbeitet werden sollte, würde das den Wegfall der 50%-Zuschläge bedeuten und auch die Personal- und Lohnpläne radikal ändern. Die Änderungen der Sonntagsöffnungszeiten betreffen rund 30.000 – 35.000 Arbeitnehmer, d.h. 10% der Angestellten dieses Sektors.


(veröffentlicht 19.05.2010)
Quelle:Napi Gazdaság, Seite 4
Zuordnung Land:Ungarn
Thema:Wirtschaft