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Verträge mit „Kapsch“ in Tschechien kontrolliert

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Der neue tschechische Verkehrsminister Vít Bárta will sein Ministerium von undurchsichtigen Verträgen säubern und massiv sparen. Allen voran wird der Vertrag mit der Wiener Firma „Kapsch“, die das elektronische Mautsystem in Tschechien betreibt, der Kontrolle unterliegen. Bis jetzt erhielt „Kapsch“ Aufträge im Gesamtwert von 30 Mrd. CZK (1,2 Mrd. EUR). Bárta will versuchen mit „Kapsch“ rückwirkend bessere Bedingungen und einen besseren Vertrag auszuhandeln. Weiter erhielt „Kapsch“ Aufträge für Lichttafeln, die auf den Autobahnen platziert wurden, im Gesamtwert von 1 Mrd. CZK (39,8 Mio. EUR), dabei waren die Preise um bis zu 10 Mio. CZK (398.400 EUR) für eine solche Tafel höher als bei anderen Anbietern.


(veröffentlicht 27.07.2010)
Quelle:Hospodářské Noviny, Seite 5,
Zuordnung Land:Tschechische Republik
Thema:Infrastruktur