Die wertvollste Immobilie der Hauptstadt Budapest ist seit geraumer Zeit stark sanierungsbedürftig, doch den Besitzer zur Renovierung aufzufordern wäre äußerst problematisch: Denn laut Urteil des Obersten Gerichtshofes im Vorjahr steht das Gebäude im Eigentum der ehemaligen sowjetischen Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft. Da der Sitz der ehemaligen Gesellschaft sich auf dem Territorium der heutigen Ukraine befand, führten Russland und die Ukraine einen jahrzehntelang andauernden Prozess, um die Besitzverhältnisse des Eckhauses auf dem „Március 15. Platz“ (5. Budapester Bezirk) zu klären. Die Lösung der absurden Lage nach dem Gerichtsspruch wäre die Eintragung des ukrainischen Eigentumsrechtes beim Katasteramt. Diese wird seitens der heutigen Ukrainischen Donauschifffahrtsgesellschaft, die das Gebäude 2006 an die ungarische Firma „Intelcom Kft“ provisorisch verkauft hat, immer wieder verschoben. (veröffentlicht 29.07.2010) | |
| Quelle: | Népszabadság, Seite 5 |
| Zuordnung Land: | Ungarn |
| Thema: | G'schichtn aus der Stadt, Wirtschaft, |












