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WAZ zum Ausstieg aus Südosteuropa bereit

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Die WAZ-Gruppe sieht Südosteuropa nicht mehr als Zukunftsmarkt an und ist bereit, bei lukrativen Angeboten ihre Beteiligungen zu verkaufen. "Südosteuropa ist für uns kein Zukunftsmarkt. Wir wollen uns dort nicht verbreiten", sagte Konzernchef Bodo Hombach in einem Interview. Hombach, früherer EU-Beauftragter für den Balkan, will künftig Medienbeteiligungen verkaufen, wenn sich die Angebote von Interessenten lohnen. Noch in diesem Jahr werden die Essener ihre Beteiligungen in Serbien und Rumänien verkaufen. Derzeit ist WAZ mit eigenen Zeitungen in Serbien, Kroatien, Bulgarien, Mazedonien, Rumänien und Ungarn vertreten. In Bulgarien  gehören u.a. die 2 größten Tageszeitungen, „24 Tschassa“ und „Trud“, der WAZ-Gruppe.


(veröffentlicht 03.08.2010)
Quelle:Trud, Seite 27
Zuordnung Land:Bulgarien
Thema:Medien