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NATO-Gipfeltreffen in Prag: Regierung setzt verstärkte Sicherheiten durch

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Flugabwehrraketen, Scharfschützen auf Dächern, amerikanische Abfangjäger F-16 in der Luft und Spezialagenten von diversen Geheimdiensten im Zentrum der tschechischen Hauptstadt - das alles erwartet Prag während des NATO-Gipfeltreffens, das vom 20. bis 22. November 2002 stattfinden wird. Sicherheitsexperten sind bereits dabei eine Liste von Personen zusammenzustellen, die während des Treffens nicht in die Tschechische Republik einreisen dürfen. Der Grund für die überaus hohen Sicherheitsvorkehrungen ist klar: Tschechiens Polizei und Armee befürchten terroristische Anschläge. Aus diesem Grunde werden sich das Kongresszentrum, sowie das Hotel Hilton, in dem die 46 Staatsoberhäupter untergebracht werden, zu schwer bewachten Festungen verwandeln. Die Sicherheitsvorkehrungen gehen sogar soweit, dass während des Gipfeltreffens selbst der Luftverkehr eingeschränkt werden soll. Der Prager Magistrat bittet die Prager gleichzeitig darum, das Stadtzentrum, soweit es geht, zu meiden. Um so viele Prager wie nur möglich aus der Stadt zu locken, hat sich der Magistrat einen Trick überlegt: Prager Beamte sollen versuchen die Leiter der riesigen Einkaufszentren, die sich am Stadtrand befinden zu überreden, während des Gipfeltreffens Schnäppchen und Sonderangebote anzubieten. MFD, Seite A1 08.10.2002

(veröffentlicht 08.10.2002)
Zuordnung Land:Tschechische Republik
Thema:Sicherheit