Gemeindefirma „Städtischer Nahverkehr“ soll Ministerien wegen Schulden verklagen
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Der Sofioter Gemeinderat trug auf seiner Sitzung am 9. Oktober 2002 der Leitung des Gemeindeunternehmens „Gradski Transport“ („Städtischer Nahverkehr“) auf, eine Gerichtsklage gegen die Regierung wegen unbezahlter Rechnungen einzuleiten. Bis Ende August 2002 hätten das Finanzministerium, das Innenministerium, das Verteidigungsministerium, das Unterrichtsministerium sowie das Ministerium für Arbeit und Soziales insgesamt 21 Mio. BGN (10,73 Mio. EUR) für Monatskarten für den Sofioter Stadtverkehr an Schulden angehäuft und davon nur 4,5 Mio. BGN (2,3 Mio. EUR) bezahlt, erklärte der Geschäftsführer des Gemeindeunternehmens, Vassil Najdenov.
Aus dem Finanzministerium hieß es, für Monatskarten der Beamten in Sofia seien heuer 6,245 Mio. BGN (3,19 Mio. EUR) vorgesehen. Davon seien 5,2 Mio. BGN (2,66 Mio. EUR) oder 83,3 Prozent schon überwiesen. Ferner habe die Gemeinde Sofia als Ausgleich der Verluste des Sofioter Stadtverkehrs am 1. Oktober 2002 eine Subvention von 8 Mio. BGN (4,09 Mio. EUR) erhalten.
24 Tschassa, Seite 7
10.10.2002
(veröffentlicht 10.10.2002) | |
| Zuordnung Land: | Bulgarien |
| Thema: | Wirtschaft |












