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Auch nach der zweiten Wahlrunde blieb Serbien ohne Präsidenten. Nach den Angaben der Landesanstalt für Statistik haben am Sonntag 45,58%, oder 2.593.211 der registrierten Wähler ihre Stimme abgegeben. Zu diesem Ergebnis kam man auf Grund von 86,91% der bearbeiteten Wahlzettel. Praktisch bedeutet das, dass die Präsidentschaftswahlen wiederholt werden müssen.
Vojislav Kostunica bekam 1.723.474 (66,46%) Stimmen und Miroslav Labus vertrauten 811.368 (31,29%) Bürger.
Diese Angaben kamen aus 160 Bezirken Serbiens. Es fehlten nur Ergebnisse aus den Bezirken in Kosovo und Zagubica. Die größte Wahlbeteiligung von 48,60% wurde in Belgrad verzeichnet. Es folgen Zentralserbien mit 46,01% und die Vojvodina mit 44,03%.
In Belgrad bekam Kostunica 67,39% der Stimmen und Labus 30,68%, in Zentralserbien stimmten 70,75% der Bürger für Kostunica und 26,96 für Labus und in der Vojvodina 53,65% für Kostunica und 44,22% für Labus.
Im Vergleich zur ersten Wahlrunde ist die Wahlbeteiligung um fast zehn Prozent gefallen, was als drastisch bezeichnet werden kann. In der zweiten Runde gab es um 2,19% mehr ungültige Wahlzettel. Die endgültigen Wahlergebnisse werden heute bekannt gegeben.
Vecernje novosti, Seite 2
14.10.2002
(veröffentlicht 14.10.2002) | |
| Zuordnung Land: | Serbien |
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