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Gemeinderat genehmigt neue Ausschreibungsbedingungen für den Kauf von Bussen für den Sofioter Stadtverkehr

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Auf einer Sondersitzung am 14. Oktober 2002 billigte der Sofioter Gemeinderat die Bedingungen für drei Ausschreibungen über die Lieferung von neuen Fahrzeugen für den Städtischen Nahverkehr in Sofia. Für 7,7 Mio. EUR sollen 65 einzelne Niederflurbusse gekauft werden, beschlossen die Gemeinderäte. Für weitere 7,7 Mio. EUR will man 50 Gelenkbusse und für 5,7 Mio. EUR – 20 Gelenk-Niederflurbusse kaufen. Bisher war in den Ausschreibungsbedingungen die konkrete Anzahl der zu kaufenden Busse nicht festgelegt. Auf Forderung des wichtigsten Kreditgebers – der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) wird der Preis einen höheren Stellenwert bei der Bewertung der Offerte erhalten. Seine Wichtigkeit wird bei den Bussen von 60 auf 80 Prozent und bei den Oberleitungsbussen – von 65 auf 85 Prozent erhöht. Auf Verlangen der EBRD werden auch die Garantiesummen für eine Teilnahme an den Ausschreibungen erhöht. Die Kandidaten für die Lieferung von Bussen müssen 150.000 EUR und für die Lieferung von O-Bussen 110.000 EUR einzahlen. Der Vorsitzende des Ausschusses für Verkehrsfragen des Sofioter Gemeinderates, Georgi Vassilev, erklärte, dass er erwarte, dass die Ausschreibungen bis Weihnachten abgeschlossen und die Verträge bis Ende Jänner 2003 unterzeichnet werden. Die Eröffnung der Ausschreibungsprozedur wird in nächster Zeit erwartet. Die Fahrzeuge sollen in drei Tranchen geliefert werden. Die erste solle voraussichtlich im März 2003 und die letzte im Herbst, kurz vor den Kommunalwahlen, eintreffen. Bürgermeister Stefan Sofianski unterzeichnete Ende April 2002 ein Kreditabkommen über 35 Mio. EUR für die Erneuerung des Sofioter städtischen Nahverkehrs. Davon kommen 20 Mio. EUR von der EBRD und die restlichen 15 Mio. EUR – zu gleichen Teilen - von der Raiffeisenbank und von der französisch-belgischen Bank Dexia. Pari, Seite 3 15.10.2002

(veröffentlicht 15.10.2002)
Zuordnung Land:Bulgarien
Thema:Wirtschaft, Infrastruktur, Blick ins Rathaus,