Marshall-Plan für Karlin kann beginnen
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Die Erneuerung des Prager Stadtviertels Karlin, welches am stärksten vom Hochwasser in Prag betroffen wurde und in dem sich die Schäden auf über 1,5 Mrd. CZK (48,8 Mio. EUR) belaufen, kann beginnen. Ein Konsortium namens „Investors for Prague 8“, bestehend aus führenden tschechischen Architekten, Baufirmen und der Bürgervereinigung „Karlin sich selbst“, hat vor, in den kommenden fünf Jahren ein Verwaltungszentrum sowie Einkaufs- und Wohnobjekte für insgesamt 25 Mrd. CZK (813,2 Mio. EUR) in Karlin entstehen zu lassen um das derzeit tote Viertel zu neuem Leben zu erwecken. Die Aktion trägt den Namen „Marshall-Plan für Karlin“. Einzige Bedingung dabei ist, dass die Erneuerung des Stadtviertels ausdrücklich vom Staat unterstützt wird. Das diesbezügliche Signal kam am 14. Oktober: „Wir wissen, was in Karlin vorbereitet wird und schätzen die Aktivität des Konsortiums sehr. Wir werden die Aktion voll und ganz unterstützen“, so Tschechiens Premierminister Vladimir Spidla.
Hospodarske noviny, Seite 1
15.10.2002
(veröffentlicht 15.10.2002) | |
| Zuordnung Land: | Tschechische Republik |
| Thema: | Stadtplanung / Architektur, Wirtschaft, Umwelt, |












