Tschechien nähert sich in Sachen Luftreinheit der EU an
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Aus Schornsteinen tschechischer Elektrizitäts- und Chemiewerke gelangen siebenmal weniger Schadstoffe in die Atmosphäre, als es 1990 der Fall war. Dennoch hat Tschechien, was die Reinheit der Luft angeht, den Durchschnitt der EU noch nicht erreicht und steht auch noch hinter den EU-Beitrittskandidatenstaaten Ungarn, Polen und der Slowakei. Allerdings sind die Unterschiede zwischen Tschechien, der EU und den genannten Kandidaten nur mehr gering. Darüber informiert das tschechische Umweltministerium in einem Bericht über den Stand der tschechischen Umwelt. Es stellt sich jedoch die Frage, worin genau sich die Tschechische Republik in Sachen „Luftniveau“ von den EU-Beitrittskandidatenstaaten unterscheidet: Auf jeden einzelnen tschechischen Bürger umgerechnet, gelangt zum Beispiel um rund ein Drittel mehr Stickstoff in die Luft, als es in den genannten Beitrittsländern der Fall ist. Der Grund dafür ist, dass die Zahl der Autos in der Tschechischen Republik enorm schnell zunimmt. Durch die übermäßige Verbrennung von Braunkohle und Erdöl verbessert sich die Situation nicht. Aber das tschechische Umweltministerium ist zuversichtlich: „Unsere Startposition war dadurch, dass die tschechische Umwelt zu einer der katastrophalsten in Europa gehörte, weit hinter den anderen. Heute ist dem bei weitem nicht mehr so“, so der tschechische Umweltminister, Libor Ambrozek.
HN, Seite 1 und 3
16.10.2002
(veröffentlicht 16.10.2002) | |
| Zuordnung Land: | Tschechische Republik |
| Thema: | EU- Erweiterung, Umwelt, |












