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General Borisov will nicht Bürgermeister von Sofia werden

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Der vom Spitzenpolitiker der Nationalen Bewegung „Simeon II.“ (NDSV) Emil Koschlukov überraschend als Kandidat für das Amt des Sofioter Bürgermeisters bei den Kommunalwahlen 2003 aufgestellte Generalsekretär des Innenministeriums, General Bojko Borisov, erklärte, er wolle keinerlei politische Karriere machen und nur auf seinem jetzigen Gebiet, der Verbrechensbekämpfung, arbeiten. Auch Premierminister Simeon Sachskoburggotski erklärte, er bestehe auf Kompetenz und Professionalismus und sehe keine Notwendigkeit dafür, dass General Borisov sein jetziges Amt gegen ein anderes eintauscht. Die NDSV-Abgeordneten Stanimir Iltschev und Kiril Miltschev, die sich für eine Nominierung von Stefan Sofianski für ein drittes Bürgermeistermandat einsetzten, erklärten, sie würden das auch weiterhin tun. Falls es aber zu einer politischen Entscheidung kommt, dass die NDSV einen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Sofia aufstellt, würden sie Koschlukov dafür vorschlagen. Er sei jung, dynamisch, mit Organisationserfahrungen und guter politischer Ausbildung und könne die Stimmen der jungen und der Mitte-rechts-Wähler auf sich vereinen. Außerdem habe er sehr gute Beziehungen zum wichtigsten Koalitionspartner der NDSV – der Bewegung für Rechte und Freiheiten (DPS). Standart, Seite 4 17.10.2002

(veröffentlicht 17.10.2002)
Zuordnung Land:Bulgarien
Thema:Blick ins Rathaus