Sven Frederiksen: Politiker dürfen sich nicht in die Arbeit der Polizei einmischen
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Der Kommissar der internationalen Polizei in Bosnien-Herzegowina, der ab 1. Jänner 2003 an der Spitze der EU-Polizeimission in Bosnien-Herzegowina stehen wird, Sven Frederikson, wird sich für die Trennung von Polizei und Politik einsetzen, da politischer Einfluss auf die Polizei in Bosnien-Herzegowina, seiner Meinung nach, „Tradition“ sei. „Das ist auch die klare Botschaft der EU an die bosnisch-herzegowinischen Politiker, wenn sie Europa beitreten wollen“, sagte der Kommissar. Falls die Politiker diese Maßnahmen ablehnen würden, wird eine Intervention des UNO-Hochkommissars in Bosnien-Herzegowina, Paddy Ashdown, verlangt werden. Eine dieser Maßnahmen ist auch die ständige Anwesenheit der EU-Polizei, deren Aufgabe die Beratung und Überwachung der bosnisch-herzegowinischen Polizeikommissare ist. Zu Zwecken der Korruptionsbekämpfung wird sich Frederiksen bei der Bezahlung von Strafmandaten dafür einsetzen, diese über eine Quittung bei der Post abzuwickeln und nicht an Ort und Stelle, wie bisher.
Oslobodjenje, Seite 1
21.10.2002 (veröffentlicht 21.10.2002) | |
| Zuordnung Land: | Bosnien-Herzegowina |
| Thema: | Sicherheit |












