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Umstürzendes Klettergerüst tötet achtjähriges Mädchen

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Am 19. Oktober stürzte auf einem Kinderspielplatz im Sofioter Stadtbezirk „Oborischte“ ein schweres Klettergerüst auf ein achtjähriges Mädchen. Das Kind erlitt einen Schädelbasisbruch und war auf der Stelle tot. Bürgermeister Stefan Sofianski veranlasste eine Untersuchung der Gründe des Unfalls und des Zustandes aller Spielplätze, die von der Gemeinde gewartet werden. Laut dem Bezirksvorsteher von „Oborischte“, Lubomir Velitschkov, hatte die Gemeinde kürzlich veranlasst, die vor ca. 40 Jahren angebrachten Klettergerüste und Schaukeln auf dem Spielplatz, an dem sich der Unfall ereignete, neu zu betonieren, weil sie herausgerissen waren. Unbekannte Personen, nach Meinung des Bürgermeisters, Kinder, die durch die Gerüste am Fußballspielen gehindert wurden, haben aber die Metallkonstruktionen wieder aus dem noch frischen Beton gerissen und zur Seite geschafft. Das kleine Mädchen kletterte auf das instabile Gerüst, das dadurch zum Kippen gebracht wurde und auf das Kind stürzte. Die Schlussfolgerungen des Untersuchungsausschusses der Gemeinde wurden der Polizei übergeben. Bürgermeister Sofianski erklärte in einem Rundfunkinterview, die Gemeinde werde Geld aus dem Fonds für Grünanlagen dafür verwenden, dringend alle Kinderspielplätze in den Parks, zwischen den Wohnblöcken und in den Kindergärten zu renovieren. Nach Worten von Sofianski koste ein neuer Kinderspielplatz ca. 3.000 bis 4.000 BGN (1.534 bis 2.045 EUR). Der Bürgermeister appellierte daher an Sponsoren, Geld für Kinderspielplätze zu spenden. Dnevnik, 22.10.2002, Seite 13 22.10.2002

(veröffentlicht 22.10.2002)
Zuordnung Land:Bulgarien
Thema:Soziales/Gesundheit, Sicherheit, Blick ins Rathaus, Freizeit / Events,