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Sofioter Gemeinderat droht „Sofioter Wasser“ mit Auflösung des Konzessionsvertrages

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Der Vorsitzende des Sofioter Gemeinderates, Antoan Nikolov, erklärte beim Seminar des Gemeinderates in Sandanski (Südwest-Bulgarien) gegenüber dem Geschäftsführer der Firma „Sofijska voda2 („Sofioter Wasser“) James Southworth, die Ergebnisse der bisherigen Arbeit der Firma seien nicht gerade die besten. Nikolov und der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Gemeinderates, Krassimir Arsov, erklärten im Gespräch mit Southworth, dass der Konzessionsvertrag mit dem Unternehmen in einem Jahr oder sogar noch früher aufgelöst werden könnte, wenn es weiterhin so arbeite wie bisher. Die Gemeinderäte hatten vor dem Gespräch mit James Southworth Fragen zur Arbeit von „Sofijska voda“ betreffend der Senkung der Übertragungsverluste, der Probleme mit dem neuen System für Rechnungsausstellungen, der Ausbesserung der Straßendecke nach Reparaturen von Wasserleitungen u.a., gestellt. Sie zeigten sich mit den Antworten unzufrieden und erklärten, sie seien strikt gegen die von „Sofijska voda“ geforderte Erhöhung der Wassertarife um 17 Prozent. Der Vizebürgermeister für Investitionen und Bauwesen, Ivan Getschev, kommentierte, eine eventuelle vorzeitige Auflösung des Konzessionsvertrages für die Wasserversorgung in Sofia sei ein komplizierter, vierstufiger Prozess, an dem auch internationale Institutionen wie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung beteiligt seien. Getschev meinte, die Konzession laufe gut. Stolitschen – 24 Tschassa, 22.10.2002, Seite 1, 2 22.10.2002

(veröffentlicht 22.10.2002)
Zuordnung Land:Bulgarien
Thema:Wirtschaft, Blick ins Rathaus,